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gesetzliche und private Krankenversicherung

Gesundheitsfonds / Gesundheitsreform

Beitragsauswirkung in Stichworten für den gesetzlich Versicherten:

Gesundheitsreform 2010 / 2011
Am 06.07.2010 wurde ein Konzept für die neue Gesundheitsreform bekannt gegeben:

Ergebnis: Mehrbelastungen bis über 100€ monatlich sind möglich! Das bei gleichbleibenden Leistungen!

Zusätzlich zu diesem Beitrag darf jede einzelne Kasse nochmals (ohne Einkommensprüfung) einen Zusatzbeitrag erheben sofern die vorgenannten Zahlbeiträge nicht ausreichend sind. Dieser Zusatzbeitrag wird ausschliesslich vom Versicherten/Arbeitnehmer aufgebracht. Hieran beteiligt sich nicht der Arbeitgeber! Der Versicherte erhält hieraus keinen Arbeitgeberzuschuss mehr.

Und nicht zu vergessen: Jedes Jahr zum 01.01. erhöht sich die Beitragsbemessungsgrenze. Also werden jedes Jahr aus einer höheren Bemessungsgrundlage diese Beitragszahlungen abgeleitet! Stellen Sie noch heute Ihre Anfrage an uns. Wir erstellen Ihnen ein kostenfreies und unverbindliches Angebot zur privaten Krankenversicherung. Machen Sie ihre eigene Gesundheitsreform!

Bitte ebenfalls beachten!
Gesundheitsreform/Kürzungen

Der folgende ausführlichere Text / Erläuterung wurde Original 1:1 von Wikipedia übernommen:

"Der Gesundheitsfonds ist ein Konzept, um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland ab 2009 umzuorganisieren. Am 2. Februar 2007 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) beschlossen, am 16. Februar 2007 stimmte auch der Bundesrat zu.

Nach diesem Gesetzentwurf wird desweiteren die Honorierung der Ärzte neu geregelt und die Arzneimittelversorgung geändert. Beitrags- und Steuergelder sollen zentral eingenommen und an die Krankenkassen weitergeleitet werden. Die Krankenkassen sollen die Sozialversicherungsbeiträge zunächst einziehen und an die neue Zentralbehörde übertragen. Die bisher unterschiedlichen Beitragssätze der Krankenkassen werden durch einen einheitlichen Beitragssatz ersetzt, der durch das Bundesgesundheitsministerium festgelegt wird. Krankenkassen, die mit den ihnen aus dem Gesundheitsfonds zugeteilten Mitteln nicht auskommen, können zusätzliche Beiträge (bis 8 € pro Monat ohne Einkommensprüfung, bei höheren Pauschalsätzen beschränkt auf 1% des Einkommens) vom Arbeitnehmer erheben.

Der Gesundheitsfonds geht ursprünglich auf einen Vorschlag des Wissenschaftlichen Beirates beim Bundesministerium der Finanzen zurück, der hierin einen möglichen Kompromiss zwischen den Konzepten der Bürgerversicherung und der Gesundheitsprämie sah. Er wurde von der Koalition im Eckpunktepapier mit Zustimmung der SPD/CDU vorgeschlagen. Die Koalition aus Union und SPD einigte sich am 3. Juli 2006 auf die Einführung des Gesundheitsfonds, wobei die ursprünglich vorgesehene Einbeziehung der privaten Krankenversicherung gestrichen und die Steuerfinanzierung von gesamtgesellschaftlichen Aufgaben (wie z.B. Beiträge für Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung mit einem Bedarf von rund 16 Mrd €) erst 2008 mit 1,5 Mrd € und 2009 mit 3 Mrd € einsetzen soll.

Die Kassenbeiträge der Arbeitgeber werden dabei insoweit eingefroren, wie der Beitragssatz an den Gesundheitsfonds erst erhöht werden soll, wenn der Fonds die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr zu 95 % deckt (mindestens 5 % also durch alleine von den Versicherten aufzubringende Zusatzbeiträge zu finanzieren sind). Die Mittelzuteilung an die Krankenkassen berücksichtigt Morbidität, wodurch der Risikostrukturausgleich neu gegliedert wird. Dadurch soll jede Kasse annähernd die Finanzmittel erhalten, die sie zur Versorgung ihrer Versicherten benötigt. Beim Bundesversicherungsamt wurde ein Wissenschaftlicher Beirat zur Vorbereitung der morbiditätsorientierten Mittelzuweisung eingerichtet; dieser hat am 9. Januar 2008 ein Gutachten zur Auswahl von 80 Krankheiten vorgelegt, die bei dieser Mittelzuteilung berücksichtigt werden sollen." ( vdabbakw )

VDABBAKW_2518 14.11.2018-18:57:33